In fast jedem Haus gibt es inzwischen beides: Leute, die mit KI-Werkzeugen arbeiten und nicht mehr darauf verzichten wollen — und Leute, die drei enttäuschende Vorführungen hinter sich haben und das Thema für Marketing halten. Beide haben recht, und genau das macht die Diskussion so mühsam.
Der Vortrag räumt dazwischen auf. Ohne Technikjargon, ohne Produktnamen, ohne die übliche Aufzählung von Werkzeugen, die in sechs Monaten überholt ist.
Was bleibt, ist ein Maßstab: vier Fragen, mit denen sich jedes KI-Versprechen prüfen lässt — vom Anbieterangebot bis zum internen Vorhaben. Das ist der Teil, den ein Publikum mitnimmt und am Montag anwendet.
Was heute wirklich geht
Eine nüchterne Bestandsaufnahme: Wo heutige Systeme zuverlässig Arbeit abnehmen, wo sie assistieren und wo sie schlicht raten. Der Unterschied zwischen diesen drei Zuständen ist der wichtigste Unterschied im ganzen Feld — und er wird in Verkaufsgesprächen systematisch verwischt.
Dazu die Frage, die in jedem Saal kommt: Was heißt das für meine Arbeit? Sie wird beantwortet, nicht vertagt.
Für wen der Vortrag gedacht ist
Für gemischte Runden, in denen niemand ausgeschlossen werden soll:
- Geschäftsführung und Bereichsleitung, die entscheiden müssen, wo investiert wird
- Fachbereiche ohne IT-Hintergrund, die die Werkzeuge tatsächlich benutzen sollen
- Betriebsversammlungen und Mitarbeiterveranstaltungen, in denen Sorgen im Raum stehen
- Kundenevents und Kongresse mit Publikum unterschiedlichster Vorbildung
- Führungskräftetagungen, wenn zuerst ein gemeinsames Bild gebraucht wird
Was der Vortrag behandelt
- Was heutige KI-Systeme können, was sie nur zu können scheinen — und wie man den Unterschied im Alltag bemerkt
- Wo der Nutzen belastbar ist: die Aufgabentypen, bei denen sich der Aufwand messbar rechnet
- Der Prüfmaßstab: vier Fragen an jedes Versprechen, egal ob vom Anbieter oder aus dem eigenen Haus
- Warum die Technik selten das Problem ist und was stattdessen bremst
- Was das für die eigene Arbeit heißt — für die im Büro und für die in der Halle
Was Ihre Runde danach kann
Ein KI-Angebot beurteilen, ohne die Technik verstehen zu müssen. Erkennen, ob ein internes Vorhaben auf einer belastbaren Annahme steht. Und im eigenen Bereich benennen, welche Aufgabe sich lohnt und welche nicht — mit denselben vier Fragen, die im Vortrag hergeleitet werden.