The Innovation SpeakerMario A. Brückner Termin anfragen
Vortragsthema · Living Strategy

Keynote Living Strategy für Führungskreise.

strategie als laufender prozess, nicht als dokument mit jahreszahl.

Keynote 45–60 Minuten · Impuls 20–30 Minuten · Halbtagsformat mit Annahmenrunde · Deutsch und Englisch

Viele Strategien scheitern nicht an der Richtung. Sie scheitern daran, dass niemand merkt, wann die Richtung nicht mehr stimmt.

Das liegt selten an mangelnder Sorgfalt. Es liegt am Format: Eine Strategie wird als Dokument beschlossen, in einer Klausur, für drei bis fünf Jahre. Danach wird sie kommuniziert — und dann arbeitet die Organisation. Die Annahmen, auf denen sie ruht, stehen nirgends explizit. Also kann auch niemand feststellen, dass eine davon nicht mehr gilt.

Der Vortrag beschreibt einen anderen Umgang: Strategie als laufender Prozess mit festem Takt statt als Jahresdokument. Das ist kein Aufruf, häufiger zu planen — im Gegenteil, es bedeutet meist weniger Planung und mehr Überprüfung.

Woran das Jahresdokument scheitert

  • Die Annahmen sind unsichtbar. Jede Strategie ruht auf Annahmen über Markt, Technik, Regulierung und eigene Fähigkeiten. Wenn sie nicht aufgeschrieben sind, kann ihr Wegfall nicht auffallen.
  • Die Überprüfung hat keinen Termin. „Wir schauen uns das an, wenn es soweit ist“ heißt in der Praxis: wenn es ohnehin nicht mehr zu übersehen ist.
  • Abbruch ist nicht vorgesehen. Vorhaben, die einmal beschlossen sind, laufen weiter, weil ihr Ende niemandes Aufgabe ist.
  • Das Dokument wird zum Besitz. Wer es geschrieben hat, verteidigt es. Damit wird eine sachliche Korrektur zur persönlichen Niederlage.

Was „lebendig“ konkret heißt

Nicht permanenter Umbau — das ist die naheliegende Fehldeutung und ein zuverlässiger Weg, eine Organisation zu ermüden. Gemeint sind drei nüchterne Dinge:

Erstens: Die Annahmen werden aufgeschrieben, in einem Satz je Annahme, an einer Stelle, die alle kennen.

Zweitens: Jede Annahme bekommt einen Prüfzeitpunkt und ein Kriterium — woran würden wir erkennen, dass sie nicht mehr trägt? Diese Frage ist unbequem und deshalb selten gestellt; sie ist zugleich die, die am meisten trägt.

Drittens: Es gibt einen Takt, in dem geprüft wird, und eine Runde, die das tut. In der Regel quartalsweise, in derselben Runde, die auch beschlossen hat. Ohne festen Termin passiert es nicht.

Für wen der Vortrag gedacht ist

Für Geschäftsleitungen und Führungskreise, die eine Strategie haben und mit der Umsetzung unzufrieden sind — und für Häuser, die gerade eine neue erarbeiten und verhindern wollen, dass sie das Schicksal der vorigen teilt.

Zu früh ist er für Runden, die noch keine Richtung haben. Dort ist die Arbeit an der Richtung selbst der erste Schritt.

Was Ihre Runde danach kann

  • Die eigenen Strategieannahmen benennen — erfahrungsgemäß eine überschaubare Zahl, und regelmäßig ist mindestens eine davon in der Runde strittig.
  • Je Annahme sagen, woran ihr Wegfall zu erkennen wäre.
  • Einen Prüftakt festlegen, der zum Geschäft passt und nicht zum Kalender der Berichterstattung.
  • Ein Vorhaben beenden, ohne dass es als Scheitern einer Person gilt.
Eckdaten

Formate und Rahmen.

Formate

Keynote 45 bis 60 Minuten inklusive Fragen. Impuls 20 bis 30 Minuten. Halbtags-Workshop 3 bis 4 Stunden mit moderierter Arbeitsphase. Online-Keynote möglich.

Sprache und Raum

Deutsch und Englisch. Deutschland, Österreich, Schweiz, übriges Europa und die USA; online ortsunabhängig.

Vorlauf

Sechs bis acht Wochen für maßgeschneiderte Inhalte. Kurzfristig möglich, auch als Einsprung bei Rednerausfall. Rückmeldung meist binnen 24 Stunden.

Referenzen

Was Auftraggeber sagen.

Mario zeigt eine neue Welt, neue Perspektiven. Disruptive Kraft für Veränderung!
Porträt von Dr. Charlotte Beissel, Stadtwerke Düsseldorf AG Dr. Charlotte BeisselLeiterin Personalmanagement
Stadtwerke Düsseldorf AG
Ein außergewöhnlicher, sehr professioneller und aufrichtiger Charakter. Aufgeschlossen, inspirierend, praxisnah und voller kreativer Funken. Er verbindet Menschen, Ideen und Dinge.
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Mario gibt die richtigen Impulse, über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinauszugehen, zu erforschen und zu innovieren.
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E.ON SE
Häufige Fragen

Was Veranstalter zu diesem Thema fragen.

Was unterscheidet Living Strategy von der jährlichen Strategieklausur?

Nicht der Inhalt, sondern der Takt und die Verbindlichkeit. Viele Häuser beschließen in der Klausur und prüfen erst in der nächsten wieder nach. Bis dahin haben sich Annahmen verschoben, ohne dass jemand die getroffene Entscheidung darauf zurückführt.

Living Strategy schreibt die Annahmen auf, an denen die Strategie hängt, und legt fest, wann und woran sie überprüft werden. Die Klausur bleibt — sie wird nur zum Anfang eines Prozesses statt zu seinem Abschluss.

Ist das nicht einfach agile Strategiearbeit?

Es teilt die Grundannahme, dass Pläne unter Unsicherheit revidiert werden müssen. Der Unterschied liegt im Zuschnitt: Agile Rahmenwerke beschreiben, wie Arbeit organisiert wird — bis hinauf ins Portfolio. Hier geht es enger um eine Frage: wie eine Geschäftsleitung ihre eigenen Annahmen überprüfbar macht.

Deshalb kommt der Vortrag ohne Methodenvokabular aus. Wer für seine Führungsrunde eine Einführung in agile Arbeitsweisen sucht, ist mit einem anderen Format besser bedient.

Für wen ist der Vortrag gedacht?

Für Geschäftsleitungen und Führungskreise, die eine Strategie haben und mit ihrer Umsetzung unzufrieden sind. Und für Häuser, die gerade eine neue erarbeiten und verhindern wollen, dass sie das Schicksal der vorigen teilt.

Für Runden, die noch gar keine Richtung haben, ist er zu früh. Dort ist die Arbeit an der Richtung selbst der erste Schritt, etwa im Format eines Strategietages (https://www.the-innovation-speaker.de/anlaesse/team-workshop-strategietag.html).

Wie verhält sich das zu Living Transformation®?

Living Transformation® ist die Methode für den Umbau einer Organisation — sie beantwortet, wie Veränderung im Haus tatsächlich abläuft. Dieser Vortrag greift den Teil heraus, der die Strategiearbeit betrifft: wie eine Richtung entsteht, überprüft und nachgesteuert wird.

Die Methode ist unter living-transformation.com (https://www.living-transformation.com/) ausführlich beschrieben. Für den Vortrag ist keine Vorkenntnis nötig.

Lässt sich der Vortrag mit einer Arbeitsphase verbinden?

Ja, und das ist die sinnvollere Variante. Im Halbtagsformat schreibt die Runde nach dem Impuls die eigenen Annahmen auf und legt fest, woran sie erkennen würde, dass eine davon nicht mehr trägt.

Das Ergebnis ist eine kurze Liste mit Annahmen, Prüfzeitpunkten und Verantwortlichen — der kleinste Schritt, mit dem aus einem Dokument ein Prozess wird.

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