The Innovation SpeakerMario A. Brückner Termin anfragen
Vortragsthema · Megatrends

Keynote Megatrends für Führungskreise.

die trends kennt ihre runde — die ableitung auf das eigene haus fehlt.

Keynote 45–60 Minuten · Impuls 20–30 Minuten · Halbtagsformat mit Ableitungsrunde · Deutsch und Englisch

Trendlisten gibt es überall. Demografie, Dekarbonisierung, Digitalisierung, geopolitische Verschiebung, veränderte Erwartungen an Arbeit — jede Führungsrunde hat diese Aufzählung schon gehört, oft mehrfach.

Deshalb beginnt dieser Vortrag mit einem Eingeständnis: Die Trends selbst sind bekannt. Wer so tut, als brächte er Neuigkeiten, verliert die Runde früh — und zuerst die Erfahrenen im Raum.

Interessant wird es beim zweiten Schritt, und der bleibt meist aus: die Übersetzung auf das eigene Haus. Nicht „Was bedeutet der demografische Wandel?“, sondern: Welche Annahme, auf der unser Geschäftsmodell ruht, wird durch welche Entwicklung zuerst berührt — und woran würden wir das merken?

Trend, Prognose, Hype — die Unterscheidung, die der Vortrag durchhält

Ein Trend ist eine beobachtbare, langsame Verschiebung. Man kann ihn rückblickend belegen, und er ändert seine Richtung selten kurzfristig. Das macht ihn für Planung brauchbar.

Eine Prognose ist eine Aussage über die Zukunft. Sie ist so verlässlich wie ihre Annahmen, und die stehen selten im Vortrag. Wer Jahreszahlen für Umbrüche nennt, verkauft Sicherheit, die niemand hat.

Ein Hype ist eine Erwartung, die schneller wächst als die Fähigkeit, sie einzulösen. Er ist nicht wertlos — aber wer ihn für einen Trend hält, baut die Planung auf eine Annahme, die morgen nicht mehr gilt.

Diese Unterscheidung ist der eigentliche Ertrag des Vortrags. Sie lässt sich auf jede Behauptung anwenden, die im nächsten Jahr auf den Tisch kommt.

Für wen der Vortrag gedacht ist — und für wen nicht

Gedacht ist er für Runden, die entscheiden: Geschäftsführung, Vorstand, Aufsichts- und Beiratsklausuren, Führungskreise vor der Jahresplanung. Also für Menschen, die aus einer Einschätzung eine Konsequenz ziehen müssen.

Weniger geeignet ist er für ein breites Mitarbeiterpublikum. Dort trägt ein Vortrag, der beim eigenen Arbeitsalltag ansetzt, und nicht einer, der auf zwanzig Jahre schaut. Für diesen Anlass gibt es ein anderes Thema — und wenn ein Programm beides braucht, ist es ehrlicher, zwei Termine zu machen, als einen Vortrag zu spreizen.

Welche Entwicklungen behandelt werden

  • Demografie und Arbeitsmarkt — lange im Voraus absehbar und in den Grundzügen unstrittig; trotzdem selten in der Personalplanung des eigenen Hauses abgebildet.
  • Digitalisierung und Künstliche Intelligenz — nicht als Werkzeugfrage, sondern als Frage danach, welche Tätigkeiten künftig anders zugeschnitten sind.
  • Dekarbonisierung und Regulierung — was als Berichtspflicht beginnt und als Geschäftsmodellfrage endet.
  • Geopolitik und Lieferketten — eine Größe, die in vielen Planungen lange als gesetzt galt und es nicht mehr ist.
  • Erwartungen an Arbeit und Führung — die Entwicklung, bei der Häuser am ehesten glauben, sie hätten sie hinter sich.

Welche davon im Vortrag Gewicht bekommen, hängt von der Branche ab und wird im Vorgespräch festgelegt. Ein Trendvortrag, der für jede Branche derselbe ist, ist keiner.

Was Ihre Runde danach kann

  • Trend, Prognose und Hype auseinanderhalten — auch bei der nächsten Vorlage, die auf den Tisch kommt.
  • Benennen, welche Annahme des eigenen Geschäftsmodells am verwundbarsten ist.
  • Für drei Entwicklungen sagen, woran man ihr Näherkommen erkennen würde, bevor es weh tut.
  • Unterscheiden, was jetzt eine Entscheidung braucht und was nur Beobachtung.
Eckdaten

Formate und Rahmen.

Formate

Keynote 45 bis 60 Minuten inklusive Fragen. Impuls 20 bis 30 Minuten. Halbtags-Workshop 3 bis 4 Stunden mit moderierter Arbeitsphase. Online-Keynote möglich.

Sprache und Raum

Deutsch und Englisch. Deutschland, Österreich, Schweiz, übriges Europa und die USA; online ortsunabhängig.

Vorlauf

Sechs bis acht Wochen für maßgeschneiderte Inhalte. Kurzfristig möglich, auch als Einsprung bei Rednerausfall. Rückmeldung meist binnen 24 Stunden.

Referenzen

Was Auftraggeber sagen.

Mario zeigt eine neue Welt, neue Perspektiven. Disruptive Kraft für Veränderung!
Porträt von Dr. Charlotte Beissel, Stadtwerke Düsseldorf AG Dr. Charlotte BeisselLeiterin Personalmanagement
Stadtwerke Düsseldorf AG
Ein außergewöhnlicher, sehr professioneller und aufrichtiger Charakter. Aufgeschlossen, inspirierend, praxisnah und voller kreativer Funken. Er verbindet Menschen, Ideen und Dinge.
Porträt von Ricardo Benites, Volkswagen Ricardo BenitesHead of LACE SAFe
Volkswagen
Mario gibt die richtigen Impulse, über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinauszugehen, zu erforschen und zu innovieren.
Porträt von Luis Arturo Hernández Salmerón, E.ON SE Luis Arturo Hernández SalmerónHead of Decentral Energy System Innovation
E.ON SE
Häufige Fragen

Was Veranstalter zu diesem Thema fragen.

Ist das nicht ein Thema, das jeder Zukunftsredner anbietet?

Die Trendliste ja, die Ableitung selten. Wer die großen Entwicklungen aufzählt, sagt wenig, was die Runde nicht schon gelesen hat — der Vortrag bleibt dann interessant und folgenlos.

Der Unterschied liegt im zweiten Schritt: Welche Annahme des eigenen Geschäftsmodells wird durch welche Entwicklung zuerst berührt, und woran würde man das merken. Das ist Arbeit an der eigenen Lage, nicht an der Weltlage.

Ist das eine Prognose?

Nein, und die Unterscheidung ist wichtig. Ein Trend ist eine beobachtbare, langsame Verschiebung, die sich rückblickend belegen lässt. Eine Prognose ist eine Aussage über die Zukunft, und sie ist so verlässlich wie die Annahmen, auf denen sie steht.

Der Vortrag arbeitet mit dem Ersten und ist beim Zweiten zurückhaltend. Wer Jahreszahlen für Umbrüche nennt, verkauft Sicherheit, die niemand hat.

Für welche Runden eignet sich der Vortrag?

Für Führungskreise, Aufsichts- und Beiratsklausuren, Strategietage und Jahresauftakte — überall dort, wo eine Runde den Blick vom laufenden Geschäft heben soll, bevor sie über das nächste Jahr entscheidet.

Für ein breites Mitarbeiterpublikum ist er weniger geeignet. Dort trägt ein Vortrag, der beim eigenen Arbeitsalltag ansetzt — etwa Künstliche Intelligenz in Alltag und Unternehmen (https://www.the-innovation-speaker.de/themen/ki-in-alltag-und-unternehmen.html).

Kann die Runde die Ableitung selbst vornehmen, statt sie vorgesetzt zu bekommen?

Ja, und dort entsteht der eigentliche Nutzen. Im Halbtagsformat folgt auf den Impuls eine moderierte Runde, in der die Führungsmannschaft die Ableitung selbst vornimmt statt sie vorgesetzt zu bekommen.

Das Ergebnis ist eine kurze Liste: welche Annahmen wir prüfen, wer das tut, bis wann. Der Ablauf entspricht dem eines Strategietages (https://www.the-innovation-speaker.de/anlaesse/team-workshop-strategietag.html).

Wie aktuell sind die Inhalte?

Die großen Entwicklungen ändern sich langsam — das ist ihre Definition. Was sich ändert, sind die Beispiele, und die stammen aus laufenden Mandaten des aktuellen Jahres.

Vor jedem Termin wird geprüft, welche Entwicklungen für die Branche des Auftraggebers tatsächlich tragen. Wer für jede Branche denselben Trendvortrag hält, hat keinen gehalten.

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